Eindrücke zu Wasserprivatisierungen aus Städten in Südafrika, Uruguay und Deutschland
In den folgenden Hörbeiträgen, handelt es sich um O-Töne, die auf einer Veranstaltung im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Die Welt wird Privat“ des Eine-Welt-Forums Münster im Oktober 2005 in der ESG stattfand.Ruth Kadalie berichtet über die Auswirkungen der so genannten „Strukturanpassungsprogramme“ des IWF für die Bevölkerung der Städte Südafrikas und über Widerstände gegen die Enteignung des Wassers.
Otto Meyer berichtet von Gründen des Privatisierungsdrucks in westlichen Ländern. Er nennt Gemeinsamkeiten die wir mit Schwellen- und Entwicklungsländern in puncto Mechanismen des Kapitalismus zur Erschließung neuer Märkte teilen. Außerdem sagt er was zu den Privatisierungsauswirkungen der Berliner Stadtwerke und zu einem erfolgreichen Bürgerbegehren gegen Privatisierung.
Ruth Kadalie - Situation in Südafrika
Ruth Kadalie - Macht der Konzerne- Not und Widerstand der Bevölkerung
Otto Meyer - Privatisierungsdruck in westlichen Ländern
Otto Meyer - Wasserprivatisierung in Berlin
Otto Meyer - Bürgerbegehren gegen Privatisierung
Zur Situation aus Uruguay: O-Töne einer Veranstaltung und ein Interview mit C. Torelli
Im Rahmen der Aktionswoche für globale Gerechtigkeit vom 8. bis 16. April 05 hielt Claudia Torelli aus Uruguay in Münster einen Vortrag, um über die Gefahren von Freihandelsabkommen und Liberalisierungsprozessen im Bezug auf das lebenswichtige Gut Wasser zu berichten. Der Erfahrungsbericht aus Uruguay kann von Interesse sein, denn dort wurde vor einigen Monaten die Privatisierung der Wasserversorgung durch ein nationales Referendum erfolgreich verhindert, ähnlich wie dies in mehreren Städten Deutschlands ebenfalls der Fall gewesen ist. Wer sich dies im Ganzen anhören will der kann dies mit der April-Sendung der Radiogruppe Mukkefuk der Attac-Regionalgruppe Münster tun.
Claudia Torelli - Situationsbeschreibung, Gründe, Organisationsform des Widerstands
Claudia Torelli - Mobilisierung für- und Chance zum Diskurs durch - das Referendum
Claudia Torelli - Interview