Autonomie der Migration

Unter Autonomie der Migration verstehen wir die gefährliche Praxis von MigrantInnen, sich unabhängig vom Aufenthaltsstatus ihr Leben (Arbeit, Beziehungen, Kultur ...) zu organisieren. Sie „warten“ nicht auf ihre Menschenrechte, sondern setzen ihr Menschsein staatlicher Politik entgegen. Gleichzeitig fordern sie politisch eine Verallgemeinerung dessen, was sie sich heute noch „illegal“ nehmen. Ein Beispiel ist hier die Forderung nach Freizügigkeit.

Grenzüberschreitungen · 22.08.06

72.jpgIn unserem Projekt spielt Migration eine große Rolle, nicht zuletzt der Besuch bei der Medizinischen Flüchtlingshilfe Berlin hat zu intensiven Diskussionen und der Frage nach globaler Solidarität geführt.
Die iz3w setzt in ihrer neuesten Ausgabe “Grenzüberschreitungen – Migration von Süd nach Süd” die Nord-Süd-Problematik hinsichtlich der Migration ins richtige Licht: Zwei Drittel der MigrantInnen sind weltweit im Süden unterwegs.

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Si, se puede!
Chicago Witnesses Massive Protest for Immigrant Rights
· 17.03.06

– report and comment published by Indymedia -
34.jpg On Friday, March 10, 2006 Chicago’s downtown was paralyzed by an immigrant rights march estimated at more than 100,000 people. The march, organized by a citywide coalition of community, labor and immigrant rights groups, was called to protest the punitive enforcement provisions of the anti-immigrant Sensenbrenner Bill: “Border Protection, Anti-Terrorism, and Illegal Immigration Control Act of 2005” (H.R. 4437).

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MAIZ - die zapatistische Kunsthandwerkbewegung in Mexico Stadt erobert sich Freiräume · 14.08.05

M.A.I.Z. – Movimiento Artesanía Indígena Zapatista
Ein Kampf für Land und Freiheit

(kaos) Anfang der 90er Jahre zogen Triqui-Indígenas (Ureinwohner Oaxacas, die sich und ihre Sprache als Triqui bezeichnen) aus verschiedenen Dörfern des südlichen Bundesstaats Oaxaca nach Mexiko-Stadt. Sie suchten einen Ort, wo sie ihre Artesanía-Waren (traditionelles Kunsthandwerk) ohne Zwischenhändler direkt verkaufen, wo ihre Kinder studieren und wo sie autonom und frei von Repressionen leben können.

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Auch eine Art von Straßenstrich - TagelöhnerInnen in San Francisco · 9.08.05

- von Henrik Lebuhn –
“Ich bekomme 50 Dollar für die ersten drei Stunden. 15 Dollar für jede weitere. Draußen auf der Straße kriegst Du vielleicht sieben oder acht Dollar pro Stunde. Und du weißt nie, ob dein Patron dich auch tatsächlich bezahlt.” Miguel arbeitet als Tagelöhner in San Francisco. Doch im Gegensatz zu den meisten anderen bietet er seine Arbeitskraft nicht auf der Straße an. Miguel ist Mitglied des Day Labor Program (DLP), einer Non-Profit-Organisation, die migrantische Tagelöhner betreut.

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Die Nelegals von Moskau · 2.08.05

- Von Johann Jäckel -
Illegalisierte MigrantInnen in Moskau wehren sich gegen das anachronistische System der Propiska. Dieses Registrierungsverfahren verletzt das Recht auf eine freie Wahl des Wohnorts. Eine Internet-Seite versucht auf die Situation der Betroffenen aufmerksam zu machen und diese zu vernetzen.

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